Vorstellung des Friedensgutachtens 2026: "Die neuen Warlords. Gewaltdynamiken einhegen!"

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Bildrechte Transferzentrum Frieden

Dienstag, 16.06. | 19.00 Uhr | Stadtbücherei Augsburg
Die imperialistische Großmachtpolitik ändert die Vorzeichen von Krieg, Frieden und Sicherheit. Staaten agieren zunehmend wie Warlords und setzen Krieg als Mittel der Politik ein. Übergänge von Gewaltkonflikten zu Frieden werden als "Deals" behandelt, Mittelmächte wie die Golfstaaten treten mit neuem Selbstbewusstsein aber ambivalentem Kurs auf, und technologische Innovation verändert Kriege und erschwert die Regulierung. Zugleich befindet sich die internationale Kooperation in der Friedenssicherung - etwa in der Entwicklungszusammenarbeit oder in den Vereinten Nationen - in ihrer schwersten Krise. Innenpolitisch nehmen auch in Deutschland rassistische Einstellungen zu. Das Friedensgutachten analysiert Optionen, dennoch Frieden zu fördern.
Mit seinen konkreten Handlungsempfehlungen für Bundestag und Bundesregierung ist das jährlich erscheinende Friedensgutachten ein zentrales Medium für den Dialog zwischen Wissenschaft, Gesellschaft und Politik. Es wird herausgegeben von den deutschen Friedensforschungsinstitute: Bonn International Centre for Conflict Studies (bicc), Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der Universität Hamburg, Institut für Entwicklung und Frieden, Universität Duisburg-Essen und PRIF - Leibniz-Institut für Friedens- und Konfliktforschung, Frankfurt a.M.